Film- und Diskussionsabend “Fluchtursachen bekämpfen? Die Agenda 2030 als mögliche Antwort”

Datum/Zeit: 27.11.2019, 18:00 - 21:00
Veranstaltungsort: KatHO Paderborn
Gebäude: KatHO Paderborn
Raum: AM001
Veranstalter: Engagement Global und der Fachbereich Sozialwesen der Katholischen Hochschule NRW
Eintrittspreis: 0


Programm:

18:00 – Ankommen bei Snacks und Getränken
18:30 – Begrüßung und Einführung
18:45 – Kommentar zum Film
19:00 – Filmvorführung „We exist“
19:45 – Podiumsdiskussion: „Fluchtursachen bekämpfen? Die Agenda 2030 als mögliche Antwort“
21:00 – Offener Ausklang und Ausstellung „Schwarz ist der Ozean“

 

INFO:

Im September 2015 verabschiedeten 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen die 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung. Ein zentrales Rahmendokument, welches mit ihren 17 Zielen, den „sustainable development goals“, die Entwicklungszusammenarbeit der kommenden Jahre maßgeblich bestimmen wird. Die Ziele der Agenda sollen Eckpunkte einer Neugestaltung der Weltverhältnisse unter den Leitprinzipien von sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit und stabilem Frieden bilden und einen konkreten Kriterienkatalog liefern, an dem politische Maßnahmen gemessen und beurteilt werden können.

Dennoch ist unter den aktuellen politischen Konstellationen nicht deutlich, was die Agenda tatsächlich leisten kann. Entwicklungszusammenarbeit muss sich besonders im Rahmen der durch Kriege bedingten Fluchtursachen umfassenden Herausforderungen und Aufgaben stellen. Gewaltdynamiken, Governance-Defizite, Herrschaftsinteressen, konfliktfördernde Akteursgruppen sowie soziökonomische Spaltungen ganzer Gesellschaften stehen den politischen Verwirklichungschancen entgegen. Im Rahmen eines Diskussionsabends soll diese Problematik beleuchtet und vertieft werden.

WE EXIST ist ein Film mit Musikerinnen und Musikern aus den Ländern des mittleren Ostens und Afrikas – kombiniert mit assoziativen Bildern von Menschen auf der Flucht, die sich im Mittelmeerraum bewegen. Keine sensationsheischenden Aufnahmen, sondern poetische Bilder erzählen den menschlichen Aspekt dieser andauernden Tragödie. WE EXIST hat eine Erzählstruktur, die sich von der klassischen, journalistischen Erzählweise unterscheidet: Er nimmt die Zuschauenden an die Hand und geht unter die Haut. Getragen von der Musik führt er uns an Orte und zu Menschen, denen wir auf der Gefühlsebene nahekommen. Kommentar- und schonungslos.
Finanziert wird die Veranstaltung über das Programm Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) von Engagement Global aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

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